BWG mit dem Social Impact Zertifikat ausgezeichnet
Auszeichnung für nachhaltiges Engagement
Auszeichnung für nachhaltiges Engagement
Die Bau- und Wohnungsgenossenschaft Halle-Merseburg e.G. hat im Dezember 2025 das Social Impact Zertifikat von dem Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e.V. und QOMUNITY erhalten. Das Zertifikat wurde im Rahmen des Status Checks Social Impact verliehen. Grund für die Auszeichnung ist, dass die BWG nachweislich einen positiven Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen leistet.
Status Check Social Impact: Analyse und Alleinstellungsmerkmal der BWG
„Die BWG ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie genossenschaftliches Wohnen im 21. Jahrhundert aussehen kann: sozial, stabil, zukunftsorientiert“, heißt es im Status Check Social Impact von QOMUNITY. QOMUNITY ist Deutschlands erstes Community-Building-Ökosystem und unterstützt unter anderem Genossenschaften bei der Entwicklung, Sichtbarkeit und Messung sozialer Nachhaltigkeit. Die Analyse im Status Check wird mithilfe des 6-Impact-Cluster-Modells durchgeführt, welches systematisch mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung verknüpft ist. In diesem Modell werden sechs einflussreiche Kategorien, genannt Cluster, wie Infrastruktur und Identität betrachtet. Das sechste Cluster, Wirtschaftlichkeit & Innovation, wurde speziell für die BWG in den Status Check aufgenommen, um ihre breite Wirkung zu zeigen und stellt ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber vielen anderen Genossenschaften dar.
Positive Wirkung in allen Impact-Clustern
In allen sechs Clustern wird die BWG positiv bewertet. Das Erlebnishaus wird im Besonderen hervorgehoben, da es einen sozialen Raum für alle Generationen schafft, Identität stärkt und Quartiere belebt. Außerdem zeichne sich die Genossenschaft durch gelebte Werte wie Bezahlbarkeit, Beständigkeit, Nähe, Modernität, Gemeinschaft sowie ihre vielen Kooperationen mit Sport und Kultur aus und schaffe so ein „Wir-Gefühl“. „Die BWG wird als stabile, faire und regional verwurzelte Genossenschaft wahrgenommen“, so der Status Check.
Beitrag der BWG zu den UN-Nachhaltigkeitszielen
Besondere Bedeutung kommt den 17 Zielen der UN für nachhaltige Entwicklung, kurz SDGs, zu. Die BWG adressiere einen großen Teil dieser SDGs bereits heute – oft implizit und sehr wirkungsvoll. Neun der 17 SDGs erfüllt die Genossenschaft unter anderem durch bezahlbare Mieten, soziale Stabilität und moderne Infrastruktur stark. Dieses Profil zeige, dass die Genossenschaft „ein sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Stabilisator im urbanen Raum“ sei.
Selbstverständnis und Zukunftsstrategie der Genossenschaft
Im Vorwort merkt der Vorstand der BWG an, dass der Prozess mehr als eine Analyse gewesen sei. Er sei ein Blick auf den Kern der Genossenschaft: „Verantwortung übernehmen – für unsere Mitglieder, für unsere Quartiere, für die Entwicklung der Städte Halle und Merseburg.“ Mit den Ergebnissen sieht sich der Vorstand darin bestätigt, dass wirtschaftliche Stabilität, Modernisierungsbereitschaft und kontinuierliche Investition die Grundlage dafür seien, das soziale und genossenschaftliche Selbstverständnis der BWG zu leben. Der Anspruch, mehr als das Notwendige zu tun, bleibe bestehen. „Wir wollen gestalten: mutig, modern und mit einem klaren Blick für das, was unsere Stadtgesellschaft in Zukunft braucht.