Wohnen als Familie
Ein Kind verändert auch das Wohnen
Ein Kind zu erwarten und eine Familie zu gründen ist oft mit großer Freude verbunden. Doch mit dieser Freude kommen auch Verantwortung, Verunsicherung und eine Menge Fragen. Auch die Ansprüche an die eigene Wohnung verändern sich. Ist ein Raum da, der in das perfekte Kinderzimmer verwandelt werden kann oder benötige ich eine größere Wohnung? Sind in der Nähe meiner Wohnung Grünflächen, Spielplätze, eine Kita und eine Schule? Gibt es im Haus einen Ort, an dem ich den Kinderwagen abstellen kann? Bietet meine Wohnung genug Platz, damit ich die Ausstattung für ein Baby unterbringen kann? Und wie mache ich meine Wohnung überhaupt kindersicher?
Oft macht man sich viel zu viele Gedanken darüber, was potentiell passieren kann. Eine Wohnung baby- und kindersicher zu machen, bedeutet zwar Aufwand, oft aber auch weniger, als man zuerst denkt. Hier sind einige Punkte, die beachtet werden sollten:
- Steckdosen sollten abgedeckt werden
- Kanten und Ecken sollten mit Kunststoffschonern abgeklebt werden
- Wenn sich Treppen im Haus oder der Wohnung befinden, ist es empfehlenswert, an beiden Enden ein Gitter anzubringen
- Schränke mit Inhalten, die für das Kind gefährlich werden könnten, wie Messer oder andere scharfe, spitze oder kleine Gegenstände, sollten abschließbar und außerhalb der Reichweite des Kindes sein
- Elektrogeräte, vor allem der Herd, sollten abgesichert werden
- Anti-Rutsch-Matten, Teppichstopper und Anti-Rutsch-Aufkleber im Bad können angebracht werden, sobald das Kind beginnt zu laufen
- Verschluckbare Gegenstände und giftige Zimmerpflanzen entfernen
- Medikamente und Reinigungsmittel in verschließbaren und für das Kind nicht erreichbaren Schränken aufbewahren
- Den festen Stand aller Möbel und Gegenstände prüfen
- Lose Kabel sichern
- Türen und Fenster für Kinder absichern
- Blumentöpfe beispielsweise durch Gitter absichern
Wenn die Wohnung kindersicher gemacht wurde, gilt es, Platz zu schaffen. Oft unterschätzt man, wie viel Platz man für die Ausstattung des Babys benötigt. Es muss Platz für einen Wickeltisch und ein Bett her, für einen Hochstuhl, eine Spielfläche und irgendwo muss auch der Kinderwagen verstaut werden, im besten Fall im Hausflur. Es empfiehlt sich auszusortierem und so neuen Platz zu schaffen. Außerdem gibt es mittlerweile viele platzsparende, modulare und einstellbare Varianten von Betten oder Wickeltischen, die besonders lange und auch in einer kleineren Wohnung genutzt werden können.
Wird das zukünftige Kinderzimmer vor Ankunft des Kindes noch anderweitig genutzt, kann darüber nachgedacht werden neu zu streichen. Auch Teppiche, die möglicherweise in dem Zimmer liegen, sollten aufgrund von Hygiene und Sauberkeit gereinigt werden. Danach sollte das Zimmer noch mindestens vier Wochen auslüften, damit sich keine Chemikalien und Gase mehr in dem Raum befinden. Außerdem sollten Vorhänge oder Jalousien angebracht werden, um den Raum auch über den Tag abdunkeln zu können. Heizungen sollten gereinigt werden und die Einrichtung keine Schadstoffe enthalten und möglichst aus natürlichen Materialien bestehen. Stauraum sollte geschaffen werden und außerdem müssen ja auch noch die ganzen Möbel gekauft werden. Das alles klingt nach viel Arbeit, doch die Vorfreude schwingt bei jeder Aufgabe mit. Außerdem kann an einigen Ecken und Enden gespart werden. Es lohnt sich, einen Blick auf unsere Servicepartner zu werfen. Vielleicht kann hier an manchen Stellen mit einer BWG-Mitgliedschaft gespart werden. Damit der Start in das Elternleben nicht so schwerfällt, bietet die BWG zudem einen Babybonus und die Aktion „Hier bin ich“ an.
Für größere Kinder gibt es Angebote wie das Erlebnishaus, den BWG Kids-Club in Merseburg und die 5-Welten. Bei all diesen Angeboten können Mitglieder der BWG sparen. Und sollte der Platz irgendwann doch nicht mehr reichen oder noch ein weiteres Kind hinzukommen, kann bei uns die passende Wohnung im perfekten Quartier gefunden werden.
